Stadtarchiv

„Ein Archivarius muss (…) Schnellkraft, Unternehmungs- und Ausführungsvermögen, Hurtigkeit und Feuer haben. Mit schläfrigen Leuten ist überhaupt wenig, am wenigsten aber an einem solchen Posten ausgerichtet.“ 
Zitat von Frau Unger / Deutscher Archivtag 2024

Das Stendaler Stadtarchiv bewahrt das Archivgut einer der bedeutendsten Städte der Altmark – von mittelalterlichen Urkunden bis zu Fotografien des 20. Jahrhunderts. Wer wissen möchte, wie Stendal wurde, was es heute ist, findet hier die Antworten.

Das Archiv befindet sich innerhalb der historischen Wallanlagen, in den Räumen des ersten Stendaler Gymnasiums. Das Gebäude selbst blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. An seiner Stelle stand einst die Kirche der Franziskanermönche und nach einem Brand der Klosteranlage zu Beginn des 16. Jahrhunderts blieb allein das Bibliotheksgebäude erhalten.

Schon früh war man um die Sicherheit der Bestände bemüht. Die erste schriftliche Erwähnung des Stadtarchivs 1724 gilt dem Antrag des Bürgermeisters Johann George Seger, der um die Genehmigung von 6 Reichsthalern 16 Groschen bat – für eine neue Tür samt Schloss, damit das Archiv „... wohl verwahret und in Sicherheit sein möge".

Aktuelles

19.05.2026
Zeitungsartikel aus dem Jahr 1930

Aus dem Archiv: Lesenswertes aus dem Nachlass von Dr. Paul Kupka

Magdeburger Feuilletons mit interessanten Beiträgen über Stendal und die Altmark

Von 1664 bis 1944 reicht die traditionsreiche Geschichte der Magdeburgischen Zeitung. Mit Beginn der Industrialisierung im Druck- und Verlagswesen konnte auch dieser Magdeburger Zeitungsverlag ab 1849 über die herkömmliche Berichterstattung hinaus ein Ressort mit wissenschaftlichen und politischen Inhalten wöchentlich anbieten.

31.03.2026

Aus dem Archiv: Ein Kaufmann und sein Taschenspiegel

Ein kleiner Spiegel erzählt eine große Geschichte

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die Geschichte lebendig machen. Ein solches Objekt hat sich in unserer Sammlung erhalten: ein Taschenspiegel – einst als Werbeartikel genutzt vom Stendaler Kaufmann Fritz Düsedau. Doch wer war dieser Mann, und was verraten uns die Quellen des Archivs über ihn?

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